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Verhaltenstherapie in der Psychiatrie (Universittstaschenbcher)

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Verhaltenstherapie in der Psychiatrie (Universittstaschenbcher), Karin Engelkamp, 9783798504530

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Es gibt wenige therapeutische Schriften, fUr die man mit derart geringen Vorbehalten eine Ubersetzung ins Deutsche empfehlen kann, wie es bei “Ver haltenstherapie in der Psychiatrie” der Fall ist. Dieses Biichlein erscheint fast genau 10 Jahre nach dem Zeitpunkt, als sich die Verhaltenstherapie in der deutschen Psychiatrie in Vortragen und Forschung zurn ersten Male regte. Dies ware also ein geeigneter Zeitpunkt, urn sich die Frage zu stellen, wie sich denn die beiden Disziplinen zueinander verhalten. Die Betonung der Beziehung zwischen Verhaltenstherapie und Psychiatrie “zueinander” spricht schon aus, daB man von einer Integration der beiden Disziplinen, so notwendig dies auch ware, noch nicht reden kann. Dies gilt fUr die USA genauso wie fUr Deutschland. Die Verhaltenstherapie entwickelte sich in den Vereinigten Staaten nicht innerhalb der Psychiatrie, die mehr oder weniger psychotherapeutisch und, was wesentIicher ist, nicht-experimentell orientiert war. Ihre Entwicklung wurde betrieben von Experimentalpsychologen (Lernpsychologen, Sozial psychologen, Psychophysiologen, Tierforschern) und klinischen Psycho logen. Die letzteren waren zwar ebenfalls psychotherapeutisch, d. h. vorziig Iich psychoanalytisch orientiert, doch entschied wohl der aus der Gestalt psychologie bekannte Faktor des “gemeinsamen Schicksals” (Ausbildung, Ausiibung, Organisationsformen), daB die Verhaltenstherapie in jedweder Anwendung, einschlieBIich der psychiatrischen, zur Domane der Psycho logen wurde. Natiirlich gibt es hervorragende Psychiater als Verhaltensthera peuten, aber dies andert nichts daran, daB die amerikanische Psychiatrie die experimental-therapeutischen Entwicklungen erstaunlich lange ignoriert hat. 1. Einleitung.- 2. Geschichte und Definitionen.- 2.1. Definition der Verhaltenstherapie.- 2.2. Geschichte der Verhaltenstherapie.- 2.2.1. Frhe Verhaltensforschung.- 2.2.2. Sptere Entwicklungen.- 2.2.3. Beziehung zwischen Verhaltenstherapie und dynamischer Psychiatrie in der Vergangenheit.- 3. Verhaltenstherapeutische Methoden.- 3.1. Systematische Desensibilisierung.- 3.1.1. Beschreibung der systematischen Desensibilisierung.- 3.1.2. Anwendbarkeit der systematischen Desensibilisierung.- 3.1.3. Forschungen ber die systematische Desensibilisierung.- 3.2. Mnzkonomien und operante Prinzipien beim Management von Patientengruppen.- 3.2.1. Anwendbarkeit des Mnzkonomiesystems.- 3.2.2. Einschrnkungen hinsichtlich der Benutzung von Mnzkonomiesystemen.- 3.3. Kontrolle durch Aversion: Aversionstherapie und Bestrafungsmethoden.- 3.3.1. Lernpsychologische Grundlagen der Kontrolle durch Aversion.- 3.3.2. Aversionstherapie.- 3.3.3. Bestrafungsmethoden.- 3.3.4. Vergleich zwischen Vermeidungstechnik und Kontingenz-kontrakt.- 3.3.5. Wirksamkeit von Bestrafungstechniken.- 3.4. Selbstsicherheitstraining.- 3.4.1. Beschreibung des Selbstsicherheitstrainings.- 3.5. Reizberflutung.- 3.5.1. Beschreibung der Reizberflutung.- 3.5.2. Wirksamkeit der Reizberflutung.- 3.6. Verschiedenartige Verhaltenstechniken.- 3.6.1. Metronom-konditioniertes korrektives Sprachtraining.- 3.6.2. Negative bung.- 4. Falsche Auffassungen ber die Verhaltenstherapie.- 4.1. Die Befrchtung, da die Verhaltenstherapie Zwang ausbe und manipuliere.- 4.2. Die Ansicht, da eine verhaltenstherapeutische Behandlung eine Symptomverschiebung zur Folge habe.- 4.3. Bedenken hinsichtlich der Bestrafungstechniken in der Verhaltenstherapie.- 4.4. Die Ansicht, da in der Verhaltenstherapie subjektive Erlebnisse ignoriert werden.- 4.5. Die Meinung, da Verhaltenstherapeuten die persnlichen Beziehungen in der Therapie fr unwichtig halten oder ableugnen.- 5. Die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie.- 5.1. tiologie und Wirksamkeit.- 5.2. Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit der Verhaltenstherapie.- 5.2.1. Die Rolle der Suggestion.- 5.2.2. Bestimmung des Erfolgs.- 5.2.3. Allgemeine Bemerkungen.- 5.2.4. Versuchsplan fr Einzelflle.- 5.2.5. Multipler Grundlinienplan.- 5.2.6. Experimental- und Kontrollgruppenplan.- 5.2.7. Zusammenfassung.- 5.3. Wirksamkeit der Verhaltenstherapie bei besonderen Problemen.- 6. Beziehung zur dynamischen Psychiatrie.- 6.1. Psychotherapie als natrlicher Proze der operanten Kondi-tionierung.- 6.2. Gruppen- und Familientherapie: Verhaltensformung in vivo.- 6.3. Sexualtherapie: ein Bindeglied zur Partnertherapie.- 6.4. Ausblick auf eine wissenschaftlichere Psychiatrie.- 6.5. De-facto-Integration.- 7. Prvention.- 7.1. Prvention.- 7.2. Die Ausfhrenden der therapeutischen Intervention.- 8. Probleme des Mibrauchs und andere Befrchtungen.- 8.1. Unzureichende Ausbildung in den Grundlagenwissenschaften.- 8.2. Unzureichende Supervision in der klinischen Ausbildung.- 8.3. Die latente Funktion der sozialen Kontrolle.- 8.4. Das ethische Problem zwangsweiser Manipulation.- 8.5. Der nicht-therapeutische Gebrauch von Strafe: Rationalisierung sadistischen Verhaltens.- 8.6. Befrchtungen hinsichtlich besonderer Techniken.- 8.6.1. Verdeckte Sensibilisierung.- 8.6.2. Reizberflutung.- 8.6.3. Implosionstherapie.- 9. Notwendigkeiten der Forschung.- 9.1. Laboratoriumsforschung.- 9.2. Apparative Entwicklung.- 9.3. Forschungen zur Wirksamkeit von Medikamenten.- 9.4. Biofeedback-Forschung.- 9.5. Forschungen zur vergleichenden Wirksamkeit.- 10. Empfehlungen fr die Ausbildung.- 10.1. Stand der verhaltenstherapeutischen Ausbildung in der Psychologie.- 10.2. Stand der verhaltenstherapeutischen Ausbildung in medizinischen Fakultten.- 10.3. Stand der verhaltenstherapeutischen Ausbildung in der Psychiatrie.- 10.4. Empfehlungen fr die Ausbildung in psychiatrischen Institutionen.- 11. Grundlegende Begriffe und Prinzipien.- 11.1. Die Grundelemente: Reiz und Reaktion.- 11.2. Respondentes Konditionieren.- 11.3. Operantes Konditionieren.- 11.3.1. Die Effekte der Verstrkung.- 11.3.2. Reizkontrolle.- 11.3.3. Konditionierte Verstrker.- 11.3.4. Operant-respondente Interaktionen.- 12. Folgerungen.- Literatur.

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