Description
. Wie hufig sind psychogene Erkrankungen in der Erwachsenenbevlkerung? . Wie verlaufen sie spontan, d. h. ohne Behandlung? . Was beeinflut die Entstehung dieser Erkrankungen und ihren weiteren Verlauf? Auf der Datenbasis der seit 1975 laufenden Mannheimer Kohortenstudie wird der Langzeitverlauf psychischer und psychosomatischer Erkrankungen beschrieben. Zu diesen Strungen (Hufigkeit ca. 26 %), zhlen z. B. Angsterkrankungen, depressive Erkrankungen, Persnlichkeitsstrungen und psychosomatische Krperbeschwerden. Zudem werden die psychosozialen Faktoren (Kindheit, Persnlichkeit, Sozialstatus) dargestellt, die Einfluss auf den Verlauf dieser Strungen nehmen. Diese Ergebnisse zum Langzeitverlauf sind absolut neu und bringen in einer wichtigen, lange umstrittenen Frage Klrung. Das Buch zeichnet sich durch die Integration epidemiologischer und psychoanalytischer Forschungsmethoden aus. Komplexe statistische Verfahren werden mit Fallbeispielen ergnzt. Somit ist das Buch auch fr Nicht-Experten verstndlich. Insbesondere die praxisbezogenen Kapitel zur Prvention und Therapie sind fr jene Leser ntzlich, die im Bereich Planung bzw. Entwicklung des Gesundheitssystems oder Public-Health ttig sind. Einleitung: Fragestellung (H. Schepank, M. Franz); Zur Ursachendiskussion psychogener Erkrankungen (H. Schepank); Untersuchungen zu Hufigkeit, Verlauf und Ursachen psychogener Erkrankungen (S. Hfner, M. Franz).- Methodik: Stichprobengewinnung und Studienablauf (K. Lieberz, H. Schepank, M. Franz); Praktische Durchfhrung (S. Hfner); Verwendete Instrumente (S. Hfner, M. Franz).- Ergebnisse: Bisherige Resultate der Mannheimer Kohortenstudie: A- und B-Studie (M. Franz, H. Schepank); Beschreibung und Vergleich der verschiedenen Untersuchungsstichproben (S. Hfner); Der gesamte Verlauf: A bis D: Der Langzeitspontanverlauf ber elf Jahre (M. Franz, K. Lieberz, H. Schepank), Prdiktoren des Langzeitverlaufs (M. Franz), Sozialstatus und psychogene Erkrankung im Langzeitverlauf (M. Franz); Besondere Verlaufstypen: Die Mittelgruppe: Spontanverlauf (M. Franz), Unterschiedliche Verlaufsgruppen (M. Franz, H. Schepank), Querschnitts- und Verlaufsmodelle (M. Franz, S. Hfner); Die Extremgruppen: Chronisch schwerst Kranke versus stabil Gesunde – Fallbeispiele (K. Lieberz), Chronisch schwerst Kranke versus stabil Gesunde – statistischer Gruppenvergleich (K. Lieberz); Die Wechsler (H. Schepank): Zur Methodik, Stichprobenumfang, Kasuistik; Protektion und Salutogenese (G. Reister, W. Tress, M. Franz); Einflufaktoren auf die Psychotherapieakzeptanz (M. Franz).- Zusammenfassung (H. Schepank, M. Franz, K. Lieberz, S. Hfner).- Konsequenzen fr Prvention und Therapie – ein Ausblick (H. Schepank, M. Franz, K. Lieberz, S. Hfner).- Anhang: Zeitgeschichtliche Bezge zu den drei untersuchten Geburtsjahrgngen und ihren Eltern; Der Beeintrchtigungs-Schwere-Score.- Autorenverzeichnis.- Literaturverzeichnis.- Sachverzeichnis.




