Description
Die Zeit vor chirurgischen Operationen ist gekennzeichnet durch nervses oder ngstliches und hilfloses Warten auf den Operationsbeginn. Durch systematische psychologische Hilfen kann der Patient lernen, adquat mit dem properativen Stre umzugehen. Dieses Buch informiert ber ein Operationsvorbereitungsprogramm, das den Patienten einen freundlichen Umgang mit Erregungs- und Angstempfindungen lehrt und ihm zu einem aktiven Umgang mit der pr- und postoperativen Stresituation verhilft. Zwei ausfhrlich beschriebene empirische Untersuchungen demonstrieren die Effektivitt dieser Vorbereitung: weniger Unruhe und Hilflosigkeit, vorzeitige Entlassung aus dem Krankenhaus und positive Urteile ber den Klinikaufenthalt. Das Modell ist praktikabel und lt sich in die Klinikroutine der rzte integrieren. Darber hinaus gibt dieses Buch einen umfassenden berblick ber bisherige psychologische Operationsvorbereitungsanstze und enthlt Vorschlge fr die Gestaltung des Aufklrungs- bzw. Prmedikationsgesprches. 1 Einfhrung.- 1.1 Probleme interdisziplinrer Forschungsarbeiten.- 1.2 Wahrung der Komplexitt der Lebensstresituation.- 1.3 Operation als kritisches Lebensereignis.- 2 Krankenhausaufenthalt als Stresituation.- 2.1 Krankenhausarchitektur.- 2.1.1 Planung des Krankenhauses.- 2.1.2 Folgen fr den Patienten.- 2.2 Die Arzt-Patient-Beziehung.- 2.2.1 Die Rolle des Arztes.- 2.2.2 Die Rolle des Patienten.- 2.2.3 Die rztliche Visite.- 3 Der properative Patient aus der Perspektive medizinischer Forschung.- 3.1 Der theoretische Ausgangspunkt: Ein physiologisch-biologisches Strekonzept.- 3.2 Untersuchungen zum Thema Angst und pharmakologische Angstbekmpfung.- 3.3 Differentielle Wirksamkeit der Prmedikation.- 3.4 Medikamentenakzeptanz.- 3.5 Aufklrungsgesprch.- 3.6 Zusammenfassung.- 4 Der pr- und der postoperative Patient aus der Perspektive psychologischer Forschung.- 4.1 Der theoretische Ausgangspunkt: ein psychologisches Strekonzept.- 4.2 Befindlichkeit und Bewltigung vor Klinikaufenthalt.- 4.3 Befindlichkeit und Bewltigung whrend des Klinikaufenthalts.- 4.3.1 Angst, Angsthufigkeit, Angstinhalte und Angstverlauf.- 4.3.2 Properative Angst, Persnlichkeitsvariablen und Genesung.- 4.3.3 Angst und Bewltigung.- 4.3.4 Angst, Bewltigung und Genesung.- 4.4 Die Phase nach der Klinikentlassung.- 4.5 Zusammenfassung.- 5 Psychologische Vorbereitung auf chirurgische Operationen – Programme und Effekte -.- 5.1 Die psychologische Unstrukturiertheit des properativen Geschehens.- 5.2 Systematische Aufklrung als psychologische Vorbereitung.- 5.2.1 Prozedurinformation.- 5.2.2 Sensorische und emotionale Information.- 5.2.3 Aufbau und Durchfhrung von Aufklrungsgesprchen.- 5.2.4 Wirksamkeit von Aufklrung als eine Funktion interindividuell verschiedener Bewltigungsstile.- 5.3 Vorbereitung durch Bereitstellung instrumenteller und kognitiver Bewltigungsmglichkeiten.- 5.3.1 Aktive Kontrollmglichkeiten.- 5.3.2 Entspannungstechniken als aktive Vorbereitung.- 5.3.3 Hypnose als Vorbereitung.- 5.3.4 Quasi-psychotherapeutische Vorbereitung.- 5.4 Methodenanalyse.- 5.4.1 Variablenvielfalt.- 5.4.2 Stichprobenselektion.- 5.4.3 Kontakt.- 5.4.4 Meinstrumente.- 5.4.5 Genesungskriterien.- 5.4.6 Konstruktion von psychologischen Vorbereitungsprogrammen.- 5.5 Zusammenfassung.- 6 Studie 1: Psychologische Abbildung eines Krankenhausaufenthalts: – Eine psychometrische Studie an 24 chirurgischen Patienten -.- 6.1 Einleitung.- 6.1.1 Das Emotionale Triebmodell – auf der Basis von Interviewdaten.- 6.1.2 Das “Parallele Reaktionsmodell” – auf der Basis von Fragebogendaten.- 6.1.3 Verhaltensvorhersage auf der Basis von Persnlichkeitsfragebgen.- 6.1.4 Fragestellung.- 6.2 Methodik.- 6.2.1 Stichprobe.- 6.2.2 Meinstrumente.- 6.2.3 Mezeitpunkte – schematische Darstellung.- 6.2.4 Durchfhrung.- 6.3 Ergebnisse.- 6.3.1 Allgemeine Einstellungen, Haltungen, Bedrfnisse vor der Operation.- 6.3.2 Psychische Befindlichkeit vor und nach dem chirurgischen Eingriff.- 6.3.3 Zusammenhang zwischen properativer Befindlichkeit und Narkoseverlauf.- 6.3.4 Properative Befindlichkeit und Adaptationsverlauf.- 6.3.5 Properative Bewltigung und Anpassungsverlauf.- 6.3.6 Bedeutung von stabilen Persnlichkeitsmerkmalen sowie properativen Haltungen und Einstellungen fr den Narkose- und Genesungsverlauf.- 6.3.7 Eruierung mglicher anderer persnlicher Prdispositionen.- 6.3.8 Bedeutung situativer Faktoren und Ereignisse.- 6.4 Diskussion.- 6.4.1 Methodenvergleich.- 6.4.2 Inhaltliche Aussagen.- 7 Studie 2: Prfung eines psychologischen Operationsvorbereitungsprogramms (pOP).- 7.1 Gestaltung eines psychologischen Operationsvorbereitungsprogramms.- 7.1.1 “Wirkkomponente” sozialer Kontakt.- 7.1.2 “Wirkkomponente” Kontrollberzeugung.- 7.1.3 “Wirkkomponente” Angstakzeptierung.- 7.1.4 Konkretisierung der Wirkkomponenten: Inhalt von pOP.- 7.2 Methodik.- 7.2.1 Stichprobe.- 7.2.2 Versuchsplan.- 7.2.3 Variablen.- 7.3 Ergebnisse.- 7.3.1 Beschreibung der Stichprobe.- 7.3.2 Vergleich zwischen psychologisch-pharmakologisch vorbereiteter Gruppe (pOP) mit der ausschlielich pharmakologisch vorbereiteten Gruppe (NpOP).- 7.3.3 Deskriptive und korrelative Untersuchungen.- 7.4 Zusammenfassung.- 7.4.1 Auswirkungen psychologischer OperationsVorbereitung auf die postoperative Anpassung.- 7.4.2 Methodik.- 8 Studie 3: Integrationsversuch des psychologischen Operationsvorbereitungsprogramms (pOP) in die Routinearbeit von Krankenschwestern.- 8.1 Erluterung und Begrndung der Studie.- 8.2 Methodik.- 8.2.1 Erhebung der Stichprobe.- 8.2.2 Versuchsplan.- 8.2.3 Variablen.- 8.2.4 Durchfhrung.- 8.3 Ergebnisse.- 8.3.1 Beschreibung der Stichprobe.- 8.4 Ergebniskurzfassung.- 8.5 Zusammenfassung.- 9 Ein heuristisches Modell psychologischer Operationsvorbereitung.- 9.1 Soziale Faktoren des perioperativen Streprozesses.- 9.2 Komponenten psychologischer OperationsVorbereitung.- 9.2.1 Komponente: Information.- 9.2.2 Komponente: Persnlicher Kontakt.- 9.2.3 Komponente: Aktive Kontrollmglichkeiten.- 9.2.4 Komponente: Akzeptierung genesungsfrdernder Emotionen und der Eigenverantwortung.- 9.2.5 Komponente: Bereitstellung intrapsychischer Kontrollmglichkeiten.- 9.3 Systematik psychologischer Operationsvorbereitung.- 9.3.1 Prfung des Vorwissens und des individuellen Informationsbedrfnisses.- 9.3.2 Das Eingehen auf direkt oder indirekt geuerte Emotionen.- 9.3.3 Synchronisierung.- 9.4 Resmee.- 10 Literatur.- 11 Sachverzeichnis.




