Description
Wie soIl der institutionelle Rahmen beschaffen sein, der dem psychisch Kranken und dem Arzt ein Maximum an Freiheit und zugleich Geborgenheit zu geben vermag und der aIle Variationen der Begegnung zulaBt? Dies ist das gedankliche Grundmuster zum vorliegenden Text, bei dem es sich urn den Niederschlag praktischer Erfahrungen, nieht urn eine theoretische Auseinan dersetzung mit psychiatrischen Institutionen handelt. Unter dem Leitgedanken, was psychisch kranke Menschen innerhalb einer Gesellschaft an Einriehtungen benotigen, habe ich mir inner halb Europas die Ansatze der verschiedenen Lander, neben der Schweiz speziell Frankreieh, Italien, Deutschland und Skandina vien angesehen. Daraus ergibt sieh fUr dieses Buch ein Schwergewicht auf der technokratischen Seite bei gleiehzeitiger Hintanstellung personli cher theoretischer Interessen, wobei nieht auszuschlieBen ist, daB ein bestimmter Denkansatz doch hier und da bemerkbar wird. Konsequenterweise wird wenig iiber das Erleben des Psychiaters, iiber seinen Umgang mit dem Patienten, iiber das Arzt-Patient Verhaltnis zu lesen sein. Hieraus ist keineswegs abzuleiten, daB ich die Rolle des Psychiaters im Sinne des “distanzierten Beob achters” verstehe, ganz im Gegenteil. I. Einleitung.- II. Geschichte.- 1 Entwicklung des psychiatrischen Krankenhauses.- 2 Psychiatrische Abteilungen an allgemeinen Krankenhusern.- 3 Ambulante Betreuung.- 4 Tages- und Nachtkliniken.- 5 Familienpflege.- 6 Therapeutische Gemeinschaften.- III. Zur heutigen Bestimmung der Institutionen.- 1 Allgemeines.- 2 Bedrfnisfrage.- 3 Psychosomatisches Modell und Randgruppen.- 4 Vorlufige Bilanz.- IV. Aufgabenbereiche und ihr Einflu auf die Struktur der Institutionen.- 1 Diagnostik.- 1.1 Allgemeines.- 1.2 Diagnostische Verfahren.- 1.2.1 Klinisch-diagnostisches Gesprch.- 1.2.2 Psychodiagnostische Tests.- 1.2.3 Neuropsychologische Tests.- 1.2.4 Allgemeine krperliche Untersuchung.- 1.2.5 Neurologische Untersuchung.- 1.2.6 Biochemische Laboruntersuchungen.- 1.2.7 Neurophysiologische Untersuchungen.- 1.2.8 Neuroradiologie.- 2 Behandlungsverfahren.- 2.1 Biologische Methoden.- 2.2 Psychotherapeutische Behandlungsverfahren.- 2.2.1 Psychoanalytische Behandlungsverfahren.- 2.2.2 Verhaltenstherapie.- 2.2.3 Gruppentherapie.- 2.2.4 Familientherapie.- 2.3 Soziotherapie.- 2.3.1 Milieu.- 2.3.2 Krisenintervention.- 2.3.3 Rehabilitation.- 2.3.4 Beschftigungstherapie.- 3 Prvention.- 4 Begutachtung.- 5 Lehre.- 6 Forschung.- 7 Schlufolgerungen.- V. Standardversorgungsgebiet.- VI. Modell einer umfassenden regionalen Organisation.- 1 Allgemeines.- 2 Institutionen der Erwachsenenpsychiatrie.- 3 Institutionen der Kinderpsychiatrie.- 4 Institutionen der Alterspsychiatrie.- 5 Kapazitten der verschiedenen Einrichtungen im Standardversorgungsgebiet.- VII. Leitung der psychiatrischen Organisation im Standardversorgungsgebiet.- VIII. Form und Funktion der einzelnen Institutionen.- 1 Institutionen der Erwachsenenpsychiatrie.- 1.1 Stationre Versorgungseinheiten fr Erwachsene.- 1.1.1 Psychiatrisches Krankenhaus.- 1.1.2 Psychiatrische Abteilung fr Erwachsene am allgemeinen Krankenhaus.- 1.1.3 Bauliche Aspekte der stationren Versorgungseinheit.- 1.1.4 Innere Gliederung und Organisation.- 1.1.5 Offene – geschlossene Tren.- 1.1.6 Aufnahme der Patienten.- 1.1.7 Geschlechtermischung.- 1.1.8 Privatstation.- 1.1.9 Allgemeine Einrichtungen.- 1.1.10 Stationen und ihr Aufbau.- 1.1.11 Transparenz der Organisation, Informationsflu.- 1.1.12 Personalrat.- 1.1.13 Patientenorganisationen.- 1.2 Ambulanz bzw. Poliklinik.- 1.2.1 Aufgaben.- 1.2.2 Organisation.- 1.3 Tagesklinik.- 1.4 Nachtklinik.- 1.5 Geschtztes Heim.- 1.6 Geschtzte Wohnung.- 1.7 Familienpflege.- 1.8 Wiedereingliederungssttten.- 1.9 Geschtzte Werksttten.- 1.10 Laienhelfer, Patientenklubs, Patenschaften.- 2 Institutionen der Kinderpsychiatrie.- 3 Institutionen der Alterspsychiatrie.- 3.1 Geschichte, Allgemeines.- 3.2 Stationre psychogeriatrische Abteilungen.- 3.3 Psychogeriatrische Ambulanz.- 3.4 Psychogeriatrische Tagesklinik.- 3.5 Organisation, Personal.- IX. Universittsinstitute.- X. Institutionen fr besondere Patientengruppen.- 1 Psychosomatische Patienten.- 2 Drogenabhngige.- 3 Alkoholkranke.- 4 Epileptiker.- 5 Geistig Behinderte.- 5.1 Allgemeines.- 5.2 Schwachsinn und Kinderpsychiatrie.- 5.3 Schwachsinn und Erwachsenenpsychiatrie.- 5.4 Schwachsinn und Alterspsychiatrie.- 6 Abnorme Rechtsbrecher.- 6.1 Allgemeines.- 6.2 Unterbringung und Behandlung.- XI. Behandlungsteam.- 1 rzte.- 2 Psychologen.- 3 Kirchliche Seelsorger.- 4 Krankenschwestern und Pfleger.- 5 Sozialarbeiter.- 6 Beschftigungstherapeuten.- 7 Arbeitstherapeuten.- 8 Physiotherapeuten.- 9 Andere Mitarbeiter.- 10 Sekretariatsangestellte.- 11 Verwaltungsbeamte, technische Angestellte.- XII. Lehre, Ausbildung, Fortbildung.- XIII. Forschung.- XIV. Dokumentation, Fallregister.- XV. Verwaltung.- XVI. Trgerschaft.- XVII. Zusammenfassung und Ausblick.- XVIII. Literatur.- XIX. Sachverzeichnis.




