Description
In der Klinik ist die Qualitatskontrolle seit jeher eine Pflicht gewesen. Erleichtert wird diese Aufgabe heute durch moderne Dokumentations- und Auswertungssysteme. Einen einfachen MaBstab fliT die Qualitatsbeurteilung und -sicherung stellen dabei die laufende Dokumentation der Komplikationen, ihre Analyse und die sich daraus ergebenden klinischen Ma~nahmen dar. Dieses System der wochentlichen Dokumentation der Kompli kationen im Rahmen der Abteilungskonferenz geht auf die chirurgischen Lehrmeister, Prof. Allgower in Basel und Prof. Burri in Ulm, zurtick. Die ausflihrliche Analyse des ersten Flinfjahreszeitraums war schwierig und zeitaufwendig, da einerseits die Aufstellung eines eigenen Programms fliT die Computerbearbeitung not wendig, andererseits die sorgfaItige Auswertung der Krankengeschichte zeitaufwendig war. Man kann davon ausgehen, daB die aufgetretenen Komplikationen weitgehend voll standig erfa~t wurden, da die wochentliche Dokumentation immer mit allen Mitarbeitern erfolgte. Das Ziel dieser Arbeit war, fliT die eigene Klinik eine laufende Kontrolle zu erhalten. Dabei konnte festgestellt werden, daB eine zunehrnende Erfahrung und verbesserte Orga nisation zu einer Abnahme der Komplikationen flihrte. Dies deckt sich auch mit Erkennt nissen aus anderen Studien. Unser Beitrag solI eine Diskussionsanregung sein, wobei im Vergleich mit anderen Kliniken unsere Zahlen teilweise tiber dem Durchschnitt liegen werden, da die ersten 5 Jahre z. T. noch durch die Aufbauarbeit charakterisiert waren. Die Auflistung der Komplikationen wurde bis zum heutigen Zeitpunkt weitergeflihrt, und wir hoffen, daB 1989/90 auch die zweite Ftinfjahresperiode vorgelegt werden kann. 1 Einleitung.- 2 Material und Methode.- 2.1 Klinik.- 2.2 Leistung (1.1.1979 bis 31.12.1983).- 2.3 Qualittskontrolle.- 2.4 Richtlinien.- 2.5 Datenverarbeitungsanlage.- 2.6 Erfassungsprogramm.- 2.7 Eingabe.- 2.8 Auswertung.- 3 Ergebnisse.- 3.1 Bewertung der operativen Leistung des Zeitraums 1.1.1979-31.12.1983.- 3.2 Komplikation: Sepsis (schwerer, lngere Zeit andauernder septischer Zustand).- 3.3 Komplikation: Lungenembolie.- 3.4 Komplikation: tiefe Becken-Bein-Venenthrombose.- 3.5 Kardiopulmonale Komplikation.- 3.6 Abdominelle Komplikationen.- 3.7 Komplikation: Dekubitus.- 3.8 Komplikation: Nervenlsion (Druckschaden).- 3.9 Komplikation: Thrombophlebitis nach Venenpunktion.- 3.10 Operationsunabhngige Komplikation: Sonstige und Einzelflle.- 3.11 Operationsabhngige Komplikation: Sonstige und Einzelflle.- 3.11.1 latrogene Gefschdigungen.- 3.11.2 Freiliegender Knochenzement nach Hftgelenkendoprothesen-implantation.- 3.11.3 In der Wundhhle angenhter Redon-Drainageschlauch.- 3.11.4 Hautschden nach Verwendung von Blutsperremanschetten und Desinfekstionsmitteln.- 3.11.5 Verbrennung durch ungeerdete Diathermie.- 3.12 Komplikation: akute Nachblutung.- 3.13 Komplikation: Serom.- 3.14 Komplikation: Hmatom.- 3.15 Luxation nach Hftprothesenimplantation.- 3.16 Komplikation: Nervenlsion – direkt operationsbedingte Schdigung.- 3.17 Komplikation: Wunddehiszenz.- 3.18 Komplikation: Wundrandnekrose.- 3.19 Oberflchlicher Weichteinfekt.- 3.20 Komplikation: tiefe und ossre Infektion.- 3.21 Operationstechnische Komplikationen.- 3.22 Komplikation: Refraktur durch Fehlbelastung.- 3.23 Komplikation: Sehnenruptur.- 4 Diskussion.- 4.1 Komplikation: Sepsis.- 4.2 Komplikationen: Lungenembolie und tiefe Becken-Bein-Venenthrombose.- 4.3 Kardiopulmonale Komplikationen, abdominelle Komplikationen.- 4.4 Komplikation: Dekubitus.- 4.5 Komplikation: Nervenlsion (Druckschaden).- 4.6 Komplikation: Thrombophlebitis nach Venenpunktion.- 4.7 Operationsunabhngige Komplikationen: Sonstige und bersehene Hftgelenkluxation.- 4.8 Operationsabhngige Komplikationen: Sonstige -Einzelflle.- 4.8.1 Iatrogene Gefschdigungen.- 4.8.2 Freiliegender Knochenzement nach Hftprothesenimplantation.- 4.8.3 Angenhter Redon-Drainage schlauch.- 4.8.4 Hautschden nach Verwendung von Blutsperremanschetten.- 4.9 Komplikationen: Akute Nachblutung, Serom und Hmatom.- 4.10 Luxation nach Hftprothesenimplantation.- 4.11 Komplikation: Nervenlsion (direkt operationsbedingte Schdigung).- 4.12 Wundheilungsstrungen, Infekte, Osteitis.- 4.13 Komplikationen: operationstechnische Komplikationen und Refrakturen.- 4.14 Zusammenfassende Diskussion und Schlufolgerungen.- 5 Zusammenfassung.




