Description
In der vorliegenden Schrift werden die Thesen, Ursprnge und Entwicklungen der seit Beginn der 60er Jahre zunchst in England, spter in Italien, in Frankreich und in Deutschland aufkommenden Bewegung der sogenannten ‘Antipsychiatrie’ kritisch dargestellt und ihr Einflu auf die Psychiatrie heute untersucht. Die psychiatriekritischen Essays, deren Inhalte nach wie vor eine erhebliche Popularitt genieen, richteten sich gleichermaen gegen den psychiatrisch-medizinischen Krankheitsbegriff, die psychiatrische Therapie und die psychiatrischen Institutionen. Inhaltsangabe.- I. Einleitung.- II. Die antipsyehiatrischen Konzepte.- II. 1. Britische Autoren.- II.1.1 David C. Cooper.- II.1.2 Ronald D. Laing.- II.2. Italienische Autoren.- II.2.1 Franco Basaglia.- II.2.2 Giovanni Jervis.- II.3. Thomas S. Szasz.- II.4. Ivan Illich.- II.5. Franzsische Autoren.- II.6. Antipsychiatrische Anstze in Deutschland.- II.6.1 Klaus Hrtung und Renate Wolff.- II.6.2 Gunter Herzog.- II.6.3 Dirk Blasius.- II.6.4 Beurteilung der antipsychiatrischen Bewegung in Deutschland.- III. Klinische Psychiatrie und Antipsychiatrie.- IV. Das geisteswissenschaftliche Bezugssystem der Antipsychiatrie.- IV.1. Der Einflu von Psychologie, Psychosomatik und Psychoanalyse.- IV.2. Der Einflu der Philosophie.- IV. 2.1 Marxismus, Frankfurter Schule und Antipsychiatrie.- IV. 2.2 Jaspers’ Psychopathologie und Sartres Existenzphilosophie.- IV.3. Die Antipsychiatrie und die Sozialpsychiatrie.- IV.3.1 Erich Wulff.- IV.3.2 Klaus Drner.- IV.4. Der Einflu der Soziologie auf die Antipsychiatrie.- IV. 5. Antipsychiatrische Gedanken in der modernen Literatur.- V. Antipsychiatrie und die Geschichte der Psychiatrie.- VI. Theologische Aspekte der antipsychiatrischen Bewegung.- VII. Schlugedanken.- VIII. Literaturverzeichnis.




